Maskulin mit Vollbart Styles

Gepflegter Mann mit Vollbart Style

Vollbart-Styles

Ein Einblick: Wenn Mann es haarig mag

Vollbärte sind mehr als „nur“ ein maskulines Merkmal: Sie eignen sich ideal, um womöglich als unvorteilhaft empfundene Formgebungen der eigenen Kinn- und Wangenpartien auszugleichen. Gerade etwas kantigen oder schmalen Gesichtern kann ein mit Bedacht gewählter Bart große Gefallen tun. Grundsätzlich gilt jedoch: Erlaubt ist, was gefällt! Es liegt uns fern, irgendeinem Bart-Style seine Daseinsberechtigung abzusprechen. Dementsprechend soll der folgende Einblick in die weite Welt der Vollbärte lediglich ein wenig Orientierungshilfe liefern, wenn Du ein haariges Vorhaben zwar ins Auge gefasst, die perfekte Variante für Dich allerdings noch nicht entdeckt hast.

Gängige Vollbärte

Die Basics
Eine Weile, nachdem sich der allseits bekannte 3-Tage-Bart (später mehr dazu) erfolgreich zum Fünf-Tage-Bart gemausert hat, wird eine Entscheidung fällig: Rasieren oder weitermachen? Will man den Bart wachsen lassen, ist der Short Boxed ein erprobtes Standardmodell, das sich zudem gut als Ausgangslage für einige der weiteren, hier aufgeführten Vollbart-Styles eignet. Er besteht in der Regel aus einer etwas buschigeren, aber angemessen gestutzten Kinnpartie, während die Seiten etwas schmaler ausfallen und dem Gesicht dadurch eine etwas längere Form verleihen.

Der Wikinger
Spätestens durch Metalbands der Marke Amon Amarth oder die beliebte TV-Show „Vikings“ ist der Bartstil stolzer Nordmänner längst per Langschiff im Mainstream angekommen. Überhaupt ist Länge hier das schlagende Stichwort, schließlich definiert sich der Wikinger vor allem über eine wallende Haarpracht im Gesicht. Gleichzeitig bedeutet das keineswegs, dass Du Deinen Bart einfach nur sprießen lassen solltest – das Ergebnis dürfte eine etwas zu rasante Zeitreise sein und eher an Höhlenmensch als an die tapferen Krieger Odins erinnern. Historische Funde legen nahe, dass schon die Wikinger selbst auf Kämme und Öle zurückgegriffen haben, um ihre üppigen Bärte zu glätten und damit noch imposanter zu machen. Im Kampf hingegen wurden sie häufig zum Zopf gebunden, um beim Schädelspalten nicht zu stören.

Der Ducktail
Darf’s ein bisschen diabolisch sein? Seinen Namen mag der Ducktail aus dem Entenreich haben, allerdings wird er seit Jahrtausenden vor allem dem Leibhaftigen zugeschrieben: In christlichen Darstellungen ist der Teufel höchstselbst häufig mit dem an ein Dreieck erinnernden Gesichtsschmuck zu sehen – ein Markenzeichen, das auch menschlichen Trägern mitunter eine verschlagene oder bedrohliche Aura verleihen kann. Insofern passt er bestens zu Leonardo DiCaprio in seiner Rolle als Calvin Candie („Django Unchained“), dem deutschen Rapper Kollegah oder aber dem in „300“ von Gerard Butler verkörpten König Leonidas. Bedenke jedoch, dass der Ducktail einer regelmäßigen Pflege bedürftig ist, wenn man diesen spitz zulaufenden Bart in seiner gewünschten Form halten möchte.

Die Schifferkrause
Der einstige US-Präsidenten Abraham Lincoln und die lebende UFC-Legende Khabib Nurmagomedov werden selten im selben Satz genannt, obwohl eine markante Gemeinsamkeit unweigerlich ins Auge springt: Genau wie auch die Amish People scheinen beide überzeugte Träger der sogenannten Schifferkrause (gewesen) zu sein! Sie verläuft quasi von Kotelette zu Kotelette und zeichnet sie sich zumeist durch einen komplett rasierten Hals-, Wangen- und Mundbereich aus. Gleichzeitig lenkt sie die Aufmerksamkeit auf die Kinnpartie, weshalb die unter Seefahrern historisch populäre Schifferkrause im Englischen auch als Chin-Curtain bekannt ist. Ob Du anschließend auf ordentliche Konturen achten oder etwas maritime Rauheit vermitteln willst, sei ganz Dir überlassen!

Was ist momentan angesagt?

Der ZZ
Manchmal geht’s eben doch um die bloße Länge: Der ZZ ist selbstredend auf die altgedienten Südstaaten-Blueser von ZZ Top zurückzuführen, bei denen Billy Gibbons und Dusty Hill teils mit Bärten auf Bauchhöhe beeindrucken. Obwohl (oder gerade weil?) dieses bandeigene Trademark bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat, erfreut er sich speziell unter gleichgesinnten Rockern der Jetztzeit einiger Beliebtheit. Wie beim Wikinger solltest Du neben jeder Menge Geduld auch eine erhöhte Pflegebereitschaft mitbringen, um der schieren Haarmasse dieses Hinguckers souverän Herr zu werden!

Der Garibaldi
Allein der Name vermittelt gewisse Eleganz, oder? Der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi (1807 bis 1882) zeichnet dafür verantwortlich und war selbst Träger dieser Gesichtsbehaarung, die Beobachter heutzutage gern auch als Hipster-Bart titulieren. Kennzeichnend ist die rundliche Form dieses üppigen Vollbart-Styles, die insbesondere am Kinn zum Tragen kommt. Im Oberlippenbereich darf etwas ausführlicher gestutzt werden, ansonsten beläuft sich die Pflege hier eher auf das Beseitigen von haarigen Ausreißern. Der Garibaldi eignet sich hervorragend, um längliche oder eckige Gesichtsformen zu kaschieren – ein Grund, warum zum Beispiel auch Poker-Ass und Lebemann Dan Bilzerian auf ihn setzt.

Der 3-Tage-Bart
… wurde hier bereits erwähnt und geht als erprobter Klassiker kaum als Trend im eigentlichen Sinne durch. Allerdings haben wir bisher unterschlagen, dass es sich in der Damenwelt relativ unangefochten um das beliebteste Bart-Modell überhaupt handelt! Gerade bei der direkten Tuchfühlung versprüht der 3-Tage-Bart wünschenswerte Maskulinität, ohne im Weg zu stehen. Gleichzeitig steht er nahezu jedem Mann und geht mit vergleichsweise geringem Pflegeaufwand einher.

Oben ohne, unten voll
Die Kombination aus Vollbart und Glatze stellt längst nicht mehr nur für unter Haarausfall leidende Männer eine populäre Option dar. Immer öfter ist zu beobachten, dass sich Herren bewusst von ihrem Haupthaar trennen, um ihren Gesichtswärmer umso mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Einerseits lässt sich dadurch mit Leichtigkeit von möglichem Schwund auf dem Schädel ablenken, während Mann sich dadurch außerdem einen maskulinen, mitunter regelrecht martialisch anmutenden Look spendieren kann – die beliebte Videospielfigur Kratos aus „God of War“, der Maler und Metal-Musiker John Dyer Baizley oder Wrestling-Ikone Paul „Triple H“ Levesque demonstrieren, wie es geht.

Weitere vollbärtige Vorbilder

Abgesehen von den bislang genannten Celebrities gibt es in der Medienwelt selbstverständlich noch viele weitere Herrschaften, die sich durch ihre Vollbärte hervorgetan haben. Zu nennen wären hier etwa…

Jason Momoa
Obwohl er sich für die Neuverfilmung von „Dune“ (startet 2021) zumindest zeitweise von seiner charakteristischen Gesichtsbehaarung getrennt hat, zählt „Aquaman“ Jason Momoa zu den derzeit prominentesten Trägern eines voluminösen Vollbarts. Der als Khal Drogo in „Game of Thrones“ bekannt gewordene Hawaiianer zeigte sich in seiner Durchbruch-Rolle mit einer zum Zopf geflochtenen Variante, während er sich im privaten Rahmen eher auf einen naturbelassenen Look verlässt und seinen Vollbart gern mittellang und leicht fransig trägt. Eine gewisse Gratwanderung ist dabei gegegeben – speziell bei weniger sagenhaft gutaussehenden Herren kann ein ungepflegter Eindruck erweckt werden, weshalb zumindest eine gewisse Feinjustierung ratsam scheint.

 

Johnny Depp
Im Laufe seiner langen Karriere hat sich Johnny Depp in stilistischer Hinsicht ordentlich ausgetobt. Obwohl seine Experimentierfreude auch vor der Gesichtsbehaarung keinen Halt gemacht hat, war der Schauspieler bisher nahezu nie mit einem „klassischen“ Vollbart zu sehen – ein Umstand, der seinem teils lückenhaften Bartwuchs geschuldet sein könnte. In seiner wohl bekanntesten Rolle als Captain Jack Sparrow kommt er dem Vollbart wohl am nächsten, wobei er sich einer piratentypischen Mischung aus am Kinn geflochtener Schifferkrause und Oberlippenbart bedient.

 

Brad Pitt
Für zahllose Frauen und Männer ist Brad Pitt seit Jahrzehnten der Inbegriff des Hollywood-Beaus. Dementsprechend scheint es nur nachvollziehbar, dass die meisten Studios sein Gesicht in all seiner Pracht in ihren Filmen unterbringen möchten! Häufiger als auf der Leinwand ist Pitt im Privaten mit Gesichtsbehaarung zu sehen, wobei er sich (ähnlich wie Kollege Depp) an einer Vielzahl an Varianten probiert hat. Neben unterschiedlichen Goatees oder markanten Schnurrbärten hat er auch dem Vollbart in verschiedenen Formen bereits eine Chance gegeben. Zum Zuge kamen hier unter anderem ein spitz zulaufendes und damit an den Ducktail erinnerndes Exemplar oder aber ein betont chaotischer Wildwuchs unterhalb der Unterlippe, der als gewollter Kontrast zum Image des aalglatten Schönlings verstanden werden darf. Funktioniert nicht bei jedermann!

Wachstum und Pflege bei Vollbärten

Unabhängig davon, für welchen Vollbart-Style Du Dich entscheidest: Das volle Potential entfaltest Du nur, wenn Du Deinem maskulinen Accessoire aufmerksame und regelmäßige Pflege gönnst. Gerade bei üppigen und längeren Modellen, wie wir sie hier größtenteils vorstellen, wird ein Bartkamm eher früher als später zum unverzichtbaren Werkzeug. Er dient nicht nur dazu, Deine Gesichtsbehaarung zu stylen – er reinigt, verteilt Talg und natürliches Hautfett und regt die Durchblutung an.

Daneben gibt es etliche weitere Hilfsmittel, die Deinem Bart-Style den finalen Schliff verleihen: So sorgt Bartshampoo für Geschmeidigkeit, Hautpflege und ein angenehmes Duftaroma, während Bartöle zwischen Abhilfe bei Juckreiz oder der Nährstoffversorgung der Haarwurzeln je nach Produkt facettenreiche Vorteile mit sich bringen.

Gedeiht Dein Vollbart nicht wie vorgestellt? Wie bereits angedeutet stellen manche Varianten unweigerlich eine Geduldsprobe dar. Bedenke in diesem Zusammenhang, dass eventuell vorhandene Lücken im Bartwuchs mit der Zeit (und gewisser Länge) unsichtbar gemacht werden können. Willst Du dem natürlichen Verlauf der Dinge trotzdem etwas nachhelfen, unterstützen Mittel mit Minoxidil, Finasterid, Thiocyn oder Rizinusöl Dein Vorhaben womöglich effektiv. Egal, welchen Vollbart Deiner sein soll – wir wünschen viel Erfolg und frohes Pflegen!

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