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Die Schifferkrause – Von Lincoln bis Wolverine

Lincoln mit Schifferkrause Bart

Wer sich einen Bart wachsen lassen will, wird irgendwann an Abe Lincoln denken, der unter anderem für seinen markanten Lincoln-Bart bekannt ist. Dieser Lincoln-Bart ist nichts anderes, als eine besonders auffällige Variante der Schifferkrause.

Ob du nun Seemann bist oder Landratte auch für dich kann dies der richtige Bart sein!


1. Was ist die Schifferkrause

Die Schifferkrause ist ein pflegeleichter Bart mit viel Freiheiten im Styling und wenig Aufwand. Von den Koteletten einmal ums Kinn verleiht dieser Bart dem Gesicht Ausstrahlung und Macht.

Die Schifferkrause ist besonders bei Seemännern beliebt, da sie auch bei Seegang noch getrimmt werden kann, ohne gleich den ganzen Bart zu ruinieren. Daher auch ihr Name. Sogar der Klabautermann soll ebenfalls eine Schifferskrause tragen.

Krause kommt von Haarkrause, was sinngemäß „einmal rundherum“ bedeutet, denn der Bart geht von Schläfe übers Kinn zu Schläfe einmal um das Gesicht und rahmt dieses ein.

Der große Vorteil gegenüber vielen anderen Bärten ist, dass die Schifferkrause nicht aufwändig gestyled werden muss und keine klaren Konturen braucht. Auch die Länge ist nicht vorgegeben und kann den Bedürfnissen des Trägers und der Mode angepasst werden.

Dies macht sie zum idealen Bart für Anfänger. Kleine Fehler beim Trimmen oder Rasieren verzeiht dieser Stil ebenso, wie ein paar verirrte Haare außerhalb der Bartlinie.


2. Wie wird die Schifferkrause gestyled?

Das Styling der Schifferkrause erfolgt nach dem Bildhauerprinzip: Alles, was nicht dazugehört, kommt weg. Der Schnurrbart und die Wangen werden glatt rasiert, ebenso alles unterhalb der Halslinie.

Um die perfekte Schifferkrause zu erhalten, wird auch die Partie zwischen Unterlippe und Kinn glattrasiert, allerdings kann dort der Bart auch stehen bleiben, wenn man – wie Abraham Lincoln – ein fliehendes Kinn hat und dieses optisch retuschieren möchte.

Beim Styling der Halslinie solltest du darauf achten, dass der Bart mindestens die Breite von zwei Fingern haben sollte. Beiße die Zähne locker aufeinander, wenn du an der Kieferlinie rasierst, sonst hängt dein Bart bei geschlossenem Mund unten am Kiefer dran, statt direkt an der Linie zu beginnen.

Was bleibt also übrig, um eine Schifferkrause zu haben:

Die Koteletten werden mit einer Breite von mindestens zwei Fingern bis zur Kinnspitze fortgesetzt, sodass vom Unterkiefer und Kinn nach unten die Haare auf dieser Breite stehen bleiben. Breiter geht immer, aber schmaler bitte nicht. Direkt von vorn betrachtet umrahmt der Bart schließlich dein Gesicht, während es selbst glatt ist (Ausnahme für das fliehende Kinn, siehe zwei Absätze weiter oben).

Etwa zwei Mal pro Woche trimmst du deine Schifferkrause und rasierst die Freiflächen wieder glatt. Mit einer Bartbürste bringst du den Bart in Form und bei jedem Duschen wäschst du ihn einfach ganz normal mit. Wenn dein Bart intensivere Pflege benötigt, benutze ein mildes Bartshampoo und Bartöl, um ihm die Nährstoffe zu geben, die er für ein gesundes Wachstum braucht.


3. Wer trägt die Schifferkrause

Die Schifferkrause ist ein pflegeleichter Bart für schmale und spitz zulaufende Gesichter. Sie schenkt deinem Gesicht mehr Breite. Viele Politiker, die Macht ausstrahlen wollen, entscheiden sich für eine Schifferkrause, denn sie lässt sie eindrucksvoller wirken und verleiht Autorität. Es heißt, dass Abraham Lincoln sich seinen Bart mit genau dieser Absicht wachsen ließ.

Anders, als der Name suggeriert, tragen heutzutage nicht nur Seeleute gern die Schifferkrause, sondern auch in der modischen Männerwelt an Land ist dieser Bart längst angekommen. Besondere Beliebtheit erfreut sich dieser Bart in den letzten Jahren in der Fitness- und Bodybuilder-Szene, da er sich nicht nur mit voller Haarpracht, sondern auch sehr stylisch mit einer Glatze kombinieren lässt.

Willst du Männlichkeit, Kraft und Autorität ausstrahlen? Willst du und IHR zeigen, dass du sie beschützen kannst? Dann ist die Schifferkrause ideal für dich.

Ein weiterer großer Vorteil, den sie gegenüber dem Vollbart und anderen Gesichtsbärten hat, ist die Tatsache, dass die Schifferkrause nicht „im Weg“ ist, sondern das Gesicht selbst frei bleibt.

Abzuraten ist von der Schifferkrause bei Männern mit einem sehr breiten oder runden Gesicht. Dieses Styling macht das Gesicht noch voluminöser und breiter und lockert bestehende Konturen noch weiter auf. Wenn du ein breites Gesicht hast, style dir lieber einen Bart, der es optisch verlängert und ihm harte Kanten verleiht, wie der Goatee oder Fu-Manchu.



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