Der Fu-Manchu-Bart – der Bart für den Taff Guy

Fu-Manchu-Bart

Denk mal kurz an Hulk Hogan. Gut, jetzt weißt du, worum es geht. Der Fu Manchu-Bart, benannt nach dem bösen Dr. Fu Manchu aus dem Film „Der geheimnisvolle Dr. Fu Man Chu“ aus dem Jahr 1923, basierend auf einem Roman von Sax Rohmer.

Was ist der Fu-Manchu-Bart und für wen ist er geeignet

Den Fu-Manchu-Bart, auch einfach Fu Manchu genannt, gibt es heutzutage in zwei Ausführungen:

Die Originalversion wächst ausschließlich aus dem Schnurrbart heraus. An den Enden wachsen zwei Strähnen langer Barthaare seitlich am Mund herab bis mindestens zum Kinn. Unter diesen Strähnen ist die Haut glatt rasiert und die Strähnen selbst sind nur etwa einen halben Finger breit. Dadurch wird der Bart sehr pflegeaufwendig und ist sehr schwer zu stylen.

Die modernere Variante lässt den Bart einfach in seiner Hufeisenform wachsen, sodass lediglich die Konturen regelmäßig ausrasiert werden müssen. Das ist die Version, die auch Hulk Hogan zu seinem Markenzeichen machte. Im Prinzip ist die moderne Fassung ein Henriquatre mit freirasiertem Kinn.

Sehr geeignet ist der Fu-Manchu für Abenteuerlustige und Männer mit rundlichem oder rundem Gesicht, da er eine strenge, kantige Kontur liefert und das Gesicht optisch in die Länge zieht.

Wer verwegen und ausdrucksstark wirken will oder wie ein liebevoller Bösewicht, für den empfiehlt sich der Manchubart. Wichtige Grundvoraussetzung ist Disziplin, denn dieser Bart erfordert ständige Pflege mit Bartöl und ständiges Nachschneiden, ansonsten sieht er einfach nur lächerlich und struppig aus.

Wie wird der Fu-Manchu-Bart gestylt?

Den Fu-Manchu-Bart in der Originalfassung kann man nur aus einem Schnurrbart heraus wachsen lassen. Der Schnurrbart wird zunächst stehen gelassen und alles andere abrasiert, anschließend wird der letzte halbe bis ganze Zentimeter an beiden Enden beim Trimmen ausgespart. Wer besonders detailgetreu zum Originalfilm sein will, rasiert unter der Nase eine Lücke in den Bart.

Das Bartöl kommt von Anfang an zum Einsatz, denn im Nachhinein kann man Barthaare ebenso wenig retten wie Kopfhaare. Nach etwa einem Jahr intensiver Pflege und Arbeit mit regelmäßigem Trimmen der mittleren Partie und Ausrasieren unter den Strähnen hat man einen prächtigen Fu-Manchu wie aus dem Filmklassiker.

Die moderne Version wird entweder direkt im Stil gezüchtet, also von Anfang an rundherum glattrasiert oder man reduziert eine größere Form wie den Henriquatre oder den Vollbart, indem einfach alles wegrasiert wird, was nicht zum Manchubart gehört.

Es empfiehlt sich, wenigstens einmal vorher den Bart wachsen zu lassen. So kannst du sehen, ob genug Bart wächst, um eine Hufeisenform zu stylen. So kannst du auch die natürliche Wuchsform des Bartes am besten sehen und kannst erkennen ob sie für einen Fu-Manchu taugt.

Der Fu-Manchu wirkt nur dann gut, wenn der Oberlippenbart auch annähernd gerade ist. Bei manchen Männern wächst der Schnauzer eher rund oder in Form eines Chevrons (siehe Johnny Depp). In diesem Fall muss für zusätzlich der obere Teil des Schnurrbarts in Form rasiert werden. Hierbei sollte ein Balken von mindestens einem Zentimeter Breite stehen bleiben können.

Ideal empfiehlt sich hier ein Vollbart mit wenigstens 2 Monaten Wachstum. Du kannst einfach deinen Bart wachsen lassen und nach 2 bis 3 Monaten sehen, ob dein Oberlippenbart sich für einen Fu-Manchu eignet.

Wie wird der Fu-Manchu-Bart gepflegt?

Die Pflege des Fu-Manchus ist beinahe ebenso aufwendig wie das Styling. Gerade die Originalversion muss von Anfang an intensiv geölt und gebürstet werden. So vermeidest du, dass dein Bart aussieht, als hättest du ein Zwergpinseläffchen gefrühstückt. Die Bartpflege sollte sich dabei am aufwändig gestylten Schnauzer aus der Bismarck-Zeit orientieren, als die Bärte hochgezwirbelt wurden.

In einigen Ratgebern steht an dieser Stelle, dass man viel Bartöl verwenden sollte, aber besser ist hier oft Bartöl zu benutzten, anstatt viel. Immer nur eine normale Menge, aber dafür täglich und gründlich.

Gerade beim Fu-Manchu-Bart ist eine Bartbürste schon Pflicht, da er streng in Form gehalten werden muss. Eine kleine Bartbürste für die schnelle Auffrischung des Stylings unterwegs sollte hier auch in keiner Männertasche fehlen.

Achtung! Wenn du die Originalversion trägst, Finger weg von Kämmen und groben Bürsten! Damit trennst du die Haare in dünne Strähnen und dein schöner Fu-Manchu sieht am Ende aus, wie ein Kinnbesen.

Berühmte Fu-Manchu-Bart-Träger

Neben dem originalen Dr. Fu Man Chu und dem oben erwähnten Hulk Hogan tragen nicht viele Promis der westlichen Hemisphäre einen Fu-Manchu. Dschingis Khan soll ihn getragen haben, um seine Gegner einzuschüchtern und Revolverhelden und Schurken aus Western werden oft mit diesem Bart dargestellt.

In Asien wird man schon schneller fündig. So trägt zum Beispiel Karate-Großmeister Katsutoshi Shiina oft einen Fu-Manchu und Itosu Anko, einer der größten Karatemeister der Geschichte, war fast nie ohne zu sehen.

Solltest du dir den Fu-Manchu-Bart wachsen lassen?

Der Fu-Manchu ist ein Bart der Hingabe und Disziplin verlangt, er ist einer der aufwändigsten Bartstile überhaupt. Er eignet sich für runde und breite Gesichtsformen und verleiht dem Träger einen Ausdruck von Autorität und Kampfgeist. Wer ein Schurkenimage aufbauen will oder Martial Arts betreibt, ist mit einem Fu-Manchu-Bart genau richtig ausgestattet.

 
 

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