Der Backenbart – Au Backe

Mann mit einem Backenbart, Whiskery oder Sideburns genannt

Der Backenbart: Merkmale, Werdegang und Pflege

Dem französischen Begriff „côté“ (Seite) verdankt der Backenbart seine hierzulande geläufige Bezeichnung: Koteletten zieren Männergesicher seit Jahrhunderten, haben sich im Laufe der Zeit allerdings einem offensichtlichen Wandel unterzogen. Was ist zu bedenken, wenn Du Dir eigene Exemplare wachsen lassen willst?

Gewissermaßen ist der Backenbart eine haargewordene Betonung des eigenen Selbstbewusstseins. Wie unsere Beispielträger noch verdeutlichen werden! Wer sich ein entsprechendes Exemplar wachsen lässt, rückt das Kinn in eine exponierte Position – ist Mann mit dieser Gesichtspartie unzufrieden, sollte womöglich über eine kaschierende Vollbart-Alternative nachgedacht werden.

Ist die Entscheidung getroffen, stellen sich Detailfragen. Schließlich ist Backenbart nicht gleich Backenbart: Ein massentaugliches, horizontales und fein säuberlich rasiertes Rechteck neben dem Ohr wird genauso als Kotelette wahrgenommen wie eine reichhaltig bewachsene Wange à la Wolverine. Länge und Breite sind demnach entscheidende Faktoren bei der persönlichen Wahl. Wie gut, dass Du Dich nicht unbedingt von vornherein festlegen musst!

Dein Weg zum Backenbart

Um Dir Koteletten wachsen – beziehungsweise stehen – zu lassen, legen wir Dir deshalb zunächst einen moderaten Vollbart ans Herz. Davon ausgehend kannst Du Dich schrittweise an die gewünschte Endform Deines Backenbarts herantasten. Ist das Kinn erst einmal glatt rasiert, geht es an die Seiten: Soll Dein Gesichtshaar bis auf einen akkuraten Streifen komplett fallen? Und soll dieser auffällig bis zum Wangenknochen reichen oder lediglich dezentes Beiwerk am Ohr darstellen?

Wenn Du auf einen altmodischen Look stehst, ist der Großteil Deiner Arbeit nach Freilegung des Kinns womöglich schon getan. Sorge trotzdem dafür, dass Deine verbliebene Behaarung gleichmäßig getrimmt ist, sofern Du nicht gleich wie ein Befehlshaber im Sezessionskrieg aussehen möchtest.

Zusätzlicher Pluspunkt dieser Herangehensweise ist, dass Du durch den Wechsel von Voll- auf Backenbart einen Stilwechsel vollziehst, der die Blicke Deiner Bekannten auf sich ziehen wird und auch Dir ein erfrischendes Gefühl vermittelt.

Bekannte Persönlichkeiten mit Backenbärten

Schon im 19. Jahrhundert war der Backenbart auf beiden Seiten des Großen Teichs längst in Mode, wie Aufnahmen des US-amerikanischen Generals Ambrose Burnside oder aber von Kaiser Wilhelm I. eindrucksvoll demonstrieren. Während beide Beispiele auf einen sehr buschigen Look in Kombination mit einem verbindenden Oberlippenbart setzen, zeigt Captain Price aus dem populären Videospiel „Call of Duty: Modern Warfare“ auf, dass ein etwas dezenteres Modell auch modernen Militärvertretern gut zu Gesicht steht.

Hugh Jackman baut in seiner Paraderolle als Marvel-Mutant Wolverine auf markante Koteletten, die sich ideal zur Akzentuierung seiner animalischen Seite anbieten. Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister hingegen orientierte sich zu Lebzeiten an unseren eben erwähnten Vorbildern: Der begeisterte Sammler von Kriegsmemorabilia verband seine beiden Koteletten gern mit einem Schnurrbart, der dem legendären Frontmann umso mehr Autorität verliehen hat.

Reisen wir noch weiter in der Rock-Historie zurück, stoßen wir unweigerlich auf den King: Elvis Presley war nicht nur musikalischer Wegbereiter, denn zu seinen ikonischen Merkmalen gehörten neben einem lasziven Hüftschwung auch die dunklen Sideburns, die Presley insbesondere in der Spätphase seiner Karriere gekennzeichnet haben. So wundert es kaum, dass sich Koteletten bis heute großer Beliebtheit unter Fans von Rockabilly und co. erfreuen.

Wie pflegt Mann den Backenbart?

Wenn Dein Backenbart so lang ist, dass ein massiver Kamm zur Pflege unverzichtbar ist, möchten wir Dir zunächst unseren aufrichtigen Respekt aussprechen – starke Wahl! Die meisten Kotelettenträger dürften jedoch mit einem Kamm mit vergleichsweise geringer Zinkenbreite zufrieden sein, um angemessen für Ordnung zu sorgen.

Aromatisierende und hautpflegende Bartöle sind grundsätzlich selten fehl am Platz, während Dein wichtigstes Werkzeug dennoch Dein Rasierer sein dürfte: Achte darauf, die festgelegten Ränder Deines Backenbarts regelmäßig nachzubessern, wenn Du ein allzu rasches Auswachsen Deiner Kreation verhindern willst. Die Koteletten selbst kannst Du per Bartschere oder Trimmer auf Höhe bringen!

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