Welcher Bart passt zu mir?

Welcher Bart passt zu welcher Gesichtsform

Wer sich einen Bart wachsen lassen will, wird sich irgendwann die Frage stellen, welcher Bart am Besten passt. Im Wesentlichen hängt das von zwei Faktoren ab: Gesichtsform und Bartwuchs. Wer schon mal einen Vollbart hatte, weiß, wie sein Bart wächst, in welche Richtung die Haare sprießen und wo er Lücken hat, die nicht zuwachsen. Wenn du bisher immer glattrasiert warst, könnte es ein paar Überraschungen geben. Eine Sache, bevor wir direkt einsteigen, auch wenn es eigentlich klar ist: Du kannst bei deinem Bartstyling nur wegnehmen, nicht hinzufügen!

Zwar kannst deinen Bart bei Verschnitt wieder nachwachsen lassen, aber bis dahin bleibt dir nur, damit zu leben oder Kahlschlag und von vorn.

Welche Gesichtsformen gibt es?

Die Gesichtsformen unterscheiden sich in weiche und harte/kantige Gesichter.

Die weichen Gesichtsformen sind:

      • rund – Ein rundes Gesicht hast du, wenn der Abstand deiner Wangenknochen gleich der zwischen Stirn und Kinn ist und ungefähr gleich der Länge zwischen Schläfe und gegenüberliegendem Kiefer. Die Gesichtskontur hat keine harten Linien.
      • oval – Ein ovales Gesicht ist dem runden ähnlich, aber die Höhe (Stirn-Kinn) ist sichtbar größer, als die Breite (Wange-Wange). Auch hier keine harten Linien. Manche Stilberater unterscheiden zusätzlich zwischen „länglich“ und „oval“, aber da die passenden Bärte gleich sind, sparen wir uns das hier.
      • herzförmig – Ein herzförmiges Gesicht zeichnet sich durch weiche Wangenlinien und ein spitz zulaufendes Kinn aus, während die Stirn nicht sehr hoch ist. Geheimratsecken unterstützen oft die Herzform.

Die harten Gesichtsformen sind:

      • quadratisch – Quadratische Gesichter sind den runden Gesichtern ähnlich, hat aber klare Ecken und ein kräftiges Kiefer oder Kinn, das in etwa genauso breit ist, wie die Stirn. Der Abstand der Schläfen zueinenader, ebenso der Wangenknochen und des Kiefers, wie auch der Abstand vom Haaransatz zum Kinn sind nahezu identlich.
      • rechteckig – Ein rechteckiges Gesicht ähnelt dem quadratischen Gesicht, jedoch ist der Abstand von Stirn und Kinn deutlich größer, als seine Breite. Ein kräftiges Kiefer mit klaren Kanten zeichnet dieses Gesicht aus.
      • diamantförmig – Ein Diamantgesicht hat ein spitz zulaufendes Kinn und ausgeprägte Wangenknochen, die breiter sind, als die Stirnpartie, dazu klare, kantige Linien.

Der Ausreißer:

Das dreieckige Gesicht kann hart oder weich sein und sogar auf dem Kopf stehen. Wenn der Schläfenabstand deutlich über dem der Wangen liegt und das Kinn spitz zuläuft, an die Herzform halten. Wenn die Wangen deutlich breiter sind, als die Stirn, das Kiefer aber noch breiter und mit einem starken Kinn einhergeht, am besten an die ovale oder die rechteckige Form halten.

Das Barthaar

Die Beschaffenheit des Bartes hat zwar einen weit geringeren Stellenwert, als die Gesichtsform, aber sollte nicht völlig ignoriert werden. Wenn dein Bart am Kinn deutlich schneller oder langsamer wächst, als an der Oberlippe oder den Wangen, hat das Einfluss auf die Bartpflege.

Während der Bart bei schmalen Gesichtern oft dichter wächst, als bei breiten, bei kurzen Gesichtern voller wirken kann, als bei langen, solltest du deinen individuellen Bartwuchs nicht als Nachteil sehen, sondern zu deinem Vorteil nutzen:

      • Einen krausen Bart kannst du zum Kaschieren wachsen lassen, da er sehr früh dicht wirkt. Längere Bärte eignen sich eher für glatte Barthaare.
      • Hast du dicke Barthaare, kannst du sie zwar schlechter in Form stylen, aber leichter in Form rasieren. Kürzer trimmen, klare Kanten.
      • Hast du dünne Barthaare, eignen diese sich sehr gut zum Stylen mit Bartwachs oder Gel. Lass sie wachsen und bring sie dann in Form!
      • Stehen deine Barthaare weit auseinander, habe Mut zur Haut. Ein gepflegter 10-Tage-Bart, der die Haut durchscheinen lässt, ist nicht nur in Hollywood beliebt.
      • Stehen deine Barthaare hingegen sehr eng, lass sie auswachsen und stufe den Bart, so kannst du deinem Gesicht eine völlig neue Form geben.
      • Hast du Wirbel und verschiedene Wuchsrichtungen, baue diese in deinen Stil ein, denn sie lassen sich sowieso nicht kaschieren.

Welcher Bart passt denn nun zu mir?

Nachdem du nun weißt, welche Gesichtsform du hast, soll dir nachfolgende Übersicht ein paar Ideen geben.

Topptipp: Wenn du dich nicht entscheiden willst, wähle zunächst den Stil, der mehr Bart übrig lässt. Wegschneiden geht immer, annähen nicht so.

RUND:  Das Gesicht soll optisch in die Länge gestreckt und mit ein paar Kanten versehen werden.

                     Do’s: Henriquatre, Fu-Manchu, Schnurrbart, Zappa, Goatee (Spitzbart)

                     Dont’s: Vollbart, Backenbart, Schifferkrause, Dandy, Hipster

OVAL: Jackpot! Du kannst jeden Bart tragen. Experimentier einfach herum!

                     Do’s: Klare Linien, gepflegter Bart

                     Dont’s: Einfach wachsen lassen. Sieht nicht gut aus.

HERZ: Das Kinn soll optisch verbreitert oder stylisch betont werden.

                      Do’s: Vollbart, Backenbart, Lincoln-Bart, 3/10-Tage-Bart, Hipster, Fu-Manchu

                      Dont’s: Goatee, Stand-alone-Schnurrbart, Zappa

QUADRAT: Das kantige Gesicht soll mit weicheren Linien entschärft werden.

                      Do’s: 3-Tage-Bart mit runden Linien, Koteletten, Henriquatre mit runden Rändern, Goatee

                      Dont’s: Fu-Manchu, Schifferkrause, dünner Schnurrbart

RECHTECK: Auch hier sind weichere Linien das Ziel mit einer optischen Verkürzung.

                      Do’s: Schnurrbart, 3-Tage-Bart, Hollywoodian/Hipster, Dandy, Goatee, Ducktail

                      Dont’s: Koteletten, Ankerbart, Henriquatre, Fu-Manchu

DIAMANT: Das Ziel ist hier, dem Gesicht Kontur an den Seiten wegzunehmen und am Kinn zu geben.

                      Do’s: Vollbart, Ducktail, Hollywoodian, Henriquatre, Ankerbart, Schifferkrause, Lincoln

                      Dont’s: Goatee, Chin Strap, Stand-alone-Schnurrbart, Kotelettenbart

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