Mit Rizinusöl Haarwachstum anregen

Bartwachstum mit-Rizinusoel anregen?

Mit Rizinusöl das Haarwachstum anregen?

Was es mit dem beliebten Bartpflege-Mittel wirklich auf sich hat

Zwischen Verfolgungsjagden auf dem Pferd und bleilastigen Banküberfällen muss Zeit für die Bartpflege bleiben! Als der jüngste Teil der weltweit erfolgreichen „Red Dead Redemption“-Reihe im Herbst 2018 erschienen ist, waren Gamer längst nicht nur in die verbrecherische Seite des Wilden Westens vertieft. Schnell überboten sie sich im Internet gegenseitig mit Bildern der wirklich beeindruckenden Bärte, die sie ihrer Spielfigur mithilfe eines rätselhaften Wachstums-Tonikums spendieren konnten. Vielen drängte sich eine Frage dabei unweigerlich auf: Funktioniert so etwas wirklich?

Wir möchten Euch an dieser Stelle nicht mit der Aufrechterhaltung einer falschen Hoffnung zum Lesen dieses Blogbeitrags verleiten, weswegen wir die unbequeme Antwort auf besagte Frage gleich zu Beginn liefern: Nein. Zwar haben höchst zweifelhafte Handelstreibende zur Zeit des Wilden Westens tatsächlich versucht, mit vermeintlichen Wundermitteln Kapital zu schlagen – eine handfeste Wirkung haben die Produkte der berüchtigten Quacksalber in der Regel jedoch vermissen lassen.

Nun ist seit der Hochphase der Cowboys natürlich eine ganze Menge Zeit ins Land gezogen, in der die Menschheit munter Forschung betreiben konnte. Trotzdem lässt die Traum-Tinktur, die glatte Wangen in Windeseile in dichte Vollbärte verwandelt, leider weiter auf sich warten. Gleichzeitig bedeutet das keinesfalls, dass Männer machtlos sind, sobald es um die Anregung des eigenen Bartwachstums geht…

Ein Produkt, das in diesem Zusammenhang relativ häufig positive Erwähnung findet, ist das Rizinusöl. Ein guter Grund, das längst nicht nur zur reinen Bartpflege geeignete Mittel genauer unter die Lupe zu nehmen!

Was ist Rizinusöl überhaupt?

Aus den geschälten Samen des auch als Wunderbaum bekannten Rizinus wird das zähflüssige Rizinusöl gewonnen. Obwohl es sich bei dem vorrangig in tropischen Gefilden zu findenden Wolfsmilchgewächs um eine Giftpflanze handelt, ist das durch Kaltpressung extrahierte Öl selbst nicht giftig – anders als die ihm zugrundeliegenden Samen, die sich schon seit dem 18. Jahrhundert einer zuverlässigen Wirkung als Abführmittel erfreuen.

Daneben taucht Rizinusöl in unterschiedlichen Varianten unter anderem in der Industrietechnik auf, wo es zum Beispiel als Bindemittel in Lacken und Farben dient. Einen ähnlich praktisch veranlagten Verwendungszweck wiesen dem Rizinusöl auch die Griechen und Ägypter zu, die es bereits vor Anbeginn unserer Zeitrechnung als brennbares Material für ihre Lampen genutzt haben.

Wann empfiehlt sich die Verwendung von Rizinusöl besonders?

Darüber hinaus stellt Rizinusöl auch im kosmetischen Bereich eine gern verarbeitete Zutat dar. Es kommt so zum Beispiel in Lippenstiften oder verschiedenen Cremes vor, während es in der Frauenheilkunde und diversen Do-It-Yourself-Praktiken ebenfalls eine prominente Rolle spielt.

Hier und heute interessieren wir uns allerdings für die positive Wirkung, die Rizinusöl auf Haare aller Art – und damit ausdrücklich auch auf den Bart des Mannes – ausübt. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wo und wie Rizinusöl behilflich sein kann, müssen wir zunächst einen Blick auf die möglichen „Baustellen“ werfen, die in Angriff genommen werden sollen: Während die Damenwelt das Rizinusöl vor allem zur Feuchtigkeitsspende und Pflege von Haupthaar oder Wimpern für sich entdeckt hat, behandeln die Herren der Schöpfung am liebsten die individuellen Problemzonen ihres wohl persönlichsten Accessoires.

Denn nennen wir das Kind beim Namen: Männer, die sich einen von Natur aus makellos symmetrischen Bart mit dichtem, lückenlosem und gleichmäßigem Gesichtshaar stehen lassen können, haben in der genetischen Lotterie ganz groß abgeräumt!

Die unbequeme Realität der meisten Bartträger ist jedoch von scheinbar willkürlich auftauchenden Kahlstellen oder unterschiedlich stark und schnell wachsenden Segmenten gekennzeichnet; von Fällen mit nahezu komplett ausbleibendem Bartwachstum ganz zu schweigen. Wie angedeutet sind die Ursachen für entsprechende Ärgernisse häufig in den vererbten Genen zu finden – ein Faktor, an dem sich vor dem eigenen Badezimmerspiegel herzlich wenig rütteln lässt.

Abseits davon nehmen aber auch eine mangelhafte oder ungesunde Ernährung, hormonelle Schwankungen oder etwa intensiver Stress negativen Einfluss auf die Fähigkeit der menschlichen Haarpracht, ihr volles Potential auszuschöpfen.

Welche Funktion erfüllt Rizinusöl bei der Bartpflege?

Um diesen Erscheinungen entgegenzuwirken, bauen diverse Bartöle für die ganzheitliche Pflege der Gesichtsbehaarung auf die Hinzunahme von Rizinusöl. Durch regelmäßige Anwendung lässt sich für gewöhnlich schon nach wenigen Wochen feststellen, dass behandelte Haare durch die feuchtigkeitsspendende Wirkung des Rizinusöls deutlich geschmeidiger erscheinen. Follikel werden mit Vitaminen und weiteren Nährstoffen versorgt, was die Barthaare stärkt, bruchsicherer macht und ihnen außerdem einen attraktiven Glanz verleiht.

… und wie war das nun mit dem Haarwachstum durch Rizinusöl?

Diesen positiven Auswirkungen des Rizinusöls zum Dank wirken Haare insgesamt gesünder und dichter, was den Eindruck eines volleren Bartes bereits nach ungefähr zwei bis vier Wochen der regelmäßigen Nutzung erfolgreich vermitteln kann.

Allerdings dürfen gewissenhafte Anwender mehr als nur optische „Spezialeffekte“ erwarten: Neben der kräftigenden Wirkung für die Haut geht die richtige Verwendung von Rizinusöl mit einer Verbesserung der Durchblutung einher. Ähnlich einer Pflanze, die in gesundem Boden am besten gedeiht, nehmen auch Barthaare den dankbaren Untergrund deutlich lieber an als eine mangelernährte, vernachlässigte und zu trockene Fläche.

Zur Anwendung

Besagte Durchblutung wird vor allem durch das sorgsame und gleichmäßige Einmassieren des Rizinusöls gefördert. Im Übrigen kann Mann seiner Haut einen zusätzlichen Gefallen tun, indem er den Bart in regelmäßigen Abständen mit einem Kamm pflegt. So werden die Haarfollikel unter der Haut stimuliert und der sichtbare Teil des Bartes quasi nebenbei in einen ordentlichen Zustand versetzt.

Selbstverständlich hängt die benötigte Menge direkt mit dem Volumen des jeweiligen Bartes zusammen, allerdings sollte selten mehr als ein Teelöffel pro Anwendung notwendig sein. Unter vielen Nutzern hat sich die entspannende Behandlung als abendliches Ritual etabliert, da dem Öl über Nacht genug Gelegenheit gegeben wird, vollständig von der Haut aufgenommen zu werden.

Als Alternative zu Bartölen mit Rizinusöl als Inhaltsstoff kann das Mittel bei Bedarf auch auf eigene Faust mit geeigneten anderen Ölen kombiniert werden, wobei die Mischung mit Rosmarinöl (ungefähr in einem Verhältnis von 3:1) insbesondere unter Männern mit Wunsch nach mehr Haarwachstum gewisse Popularität genießt.

Zu guter Letzt ein genereller Vorschlag für Vorsichtige, unabhängig vom gewählten Produkt: Vor der ersten Anwendung ist es zur absoluten Sicherheit ratsam, das jeweilige Öl in geringer Menge auf eine vergleichsweise unempfindliche Stelle aufzutragen. Unterarm oder Handrücken bieten sich hier an. Auf diese Weise lassen sich eher selten auftretende, aber grundsätzlich natürlich mögliche Unverträglichkeiten ausschließen – und zwar bevor große Teile des eigenen Gesichts allzu empfindlich auf die eigentlich gutgemeinte Behandlung reagieren.

Fazit: Kein Wundermittel, aber…

Wer das eigene Erscheinungsbild durch einen gepflegt wirkenden Bart aufbessern möchte, ist mit Rizinusöl und Bartölen, die es beinhalten, prinzipiell gut beraten. Es schützt vor trockenen, brüchigen Haaren, unterstreicht eine gesunde Ausstrahlung und unterstützt die Haut, in der der Bart zuhause ist, durch wertvolle Nährstoffe.

In aller Fairness sollten dennoch keine Wunder erwartet werden: Kleinere Unebenheiten und andere Mängel im eigenen Bartwuchs können sehr wohl ausgebügelt werden, chronisch kahle Männer werden allerdings auch mithilfe einer punktgenauen Behandlung nicht zum ersehnten Holzfällerbart geführt.

Schließlich lassen sich genetische Veranlagungen mit Rizinusöl nicht zum persönlichen Vorteil verkehren. Das aus gutem Grund beliebte Mittel bietet Nutzern nichtdestotrotz eine Reihe attraktiver Pluspunkte, die jeden überzeugten Bartträger reizen sollten. Hochwertige Bartöle mit Rizinusöl eignen sich deshalb unabhängig von Stil, Länge und Volumen ideal als Pflegeprodukt für den regelmäßigen Gebrauch!

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