Bartpflege

Bartkamm oder Bartbürste – oder brauchst Du beide?

Mann pflegt Bart mit Bartkamm

Hat der Bart eines Mannes eine gewisse Länge erreicht, verleitet er unweigerlich zu bestimmten Handgriffen. In ruhigen Momenten streichen die eigenen Finger durch die geduldig gezüchtete Gesichtsbehaarung. Doch wenn sie dann stecken bleiben, tut es weh, da sich Knoten gebildet haben. Mit dem passenden Hilfsmittel kannst du in Ruhe weiter durch deinen Bartstreichen, ohne dir dabei wehzutun.

Mit zunehmendem Bartvolumen steigt der Pflegebedarf, wenn Mann ein zerzaustes Erscheinungsbild vermeiden möchte. Bürsten und Kämme sorgen dabei längst nicht nur auf dem Kopf zuverlässig für Ordnung!

Die große Frage: Bartkamm oder Bartbürste?

Es handelt sich hier nicht um eine Entweder-oder-Frage. Um das maskulinste aller Accessoires fachgerecht zu pflegen, sollten Kamm und Bürste zumindest ab einer mittleren Bartlänge gleichberechtigt in Deinem Set enthalten sein.

Tatsächlich liegt die eigentliche Frage eher im Detail, da persönliche Beschaffenheiten mit individuellen Bedürfnissen einhergehen. Während beide Werkzeuge ihren Zweck erfüllen, musst Du diesen erst mal kennen. Mitunter bieten sich bestimmte Varianten gerade unter den Kämmen für ganz unterschiedliche Bereiche des Bartes an. Aber eines nach dem anderen.

Die Bartbürste

Die Vorteile von Bartbürsten gehen weit über einen grob in Form gebrachten Bart und ein angenehmes Gefühl bei der Anwendung hinaus. Sie hält deine Barthaare gesund.

Die Bartbürste hilft nicht nur bei der Befreiung von Krümeln fällt, sondern verteilt auch den Talg. Das körpereigene Fett wird in der Haut unter den Barthaaren produziert und trägt zu ihrer spürbaren Geschmeidigkeit bei. Gerade längere Bartexemplare sind von Austrocknungserscheinungen bedroht; diesen beugen richtig und regelmäßig eingesetzte Bartbürsten vor.

Der Bartkamm

Der Bartkamm hält deinen Bart in Form. Und es kommt auf deinen Bart an, welche Bürste du brauchst. Geht es um vergleichsweise filigrane Arbeit am Oberlippenbart? Oder ist das Projekt Vollbart inzwischen soweit vorangeschritten, dass Du den Haaren mit einer Bürste nicht mehr Herr wirst? Was Du trägst, nimmt direkten Einfluss darauf, welche Form von Kamm Dir am meisten hilft!

So lässt sich ein Moustache im Mafia-Stil der 1930er am besten mit einem feinen Bartkamm und mit möglichst engen Zinken behandeln. Andererseits brauchen Träger eines waschechten Wikingerbartes ein Modell mit deutlich größerem Zinkenabstand, das aus robustem Material gefertigt ist. Ein derartiger Kamm übernimmt an dieser Stelle viele Funktion einer Bürste und ist beim Lösen von verknoteten Barthaaren unerlässlich.

Was brauchst Du jetzt also?

Sowohl Bürsten als auch Kämme für den Bart gehören ab einer gewissen Länge in jedes seriöse Pflegeset. Sie eignen sich zur Ordnung der Gesichtsbehaarung und verteilen wertvollen Talg gleichmäßig, wodurch sie zu mehr Geschmeidigkeit beitragen. Je nach Bartmodell empfehlen sich dabei sogar mehrere Kämme, um unterschiedlich gestaltete Bartabschnitte bestmöglich zu umsorgen.

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