Bartbürste richtig verwenden

Mann kämmt sich seinen Bart mit einer Bartbürste

Wenn Dein Bart aussieht wie ein explodierter Ameisenhügel, ist das für keinen schön. Für Dich nicht, für die Menschen um Dich herum nicht und für Deinen Bart auch nicht. Ob vornehmes oder wildes Bartstyling, man(n) sieht heute gepflegt aus und zwar bis in die Spitzen. Im Folgenden erfährst Du, was eine hochwertige Bartbürste ausmacht und wie sie Dir zu einem gepflegten Bart verhilft. Damit Dir beim Lesen aber kein neuer Vollbart wächst, bevor es interessant wird, fangen wir direkt an.

 

Bartkamm oder Bartbürste?

Wenn Du in der Drogerie stehst oder im Online-Shop suchst, wirst Du Bartbürsten und Bartkämme sehen. Hier wählst Du entsprechend deiner Bartlänge aus. Ist dein Bart bis zu 5 cm lang, nimmst Du die Bartbürste ab 5 cm Länge den Bartkamm.
 
Eine Bartbürste ist zwar immer die beste Wahl, doch erfasst sie ab einer Bartlänge von 5 Zentimetern nicht mehr das gesamte Barthaar. Auch erreicht sie nicht mehr die Gesichtshaut. Noch dazu werden Barthaare mit dem Wachstum kräftiger, sodass die Borsten der Bürste nicht die gesamte Matte durchdringen können. Wenn Dein Bart also länger ist, wähle einen Kamm aus Naturmaterialien mit glatter Oberfläche und abgerundeten Zinken.
 Ab hier geht es jetzt nur noch um die Bürsten.

 

Das Borstenmaterial

Die Borsten Deiner Bartbürste bestehen im Idealfall aus Wildschweinborsten. Für die vegane Bartpflege greift man zu Bürsten aus Tampico Fibres. Mexiko Fibres, Mexican Fibres oder Agavenborsten sind andere Begriffe dafür.

Borsten aus Wildschweinhaar sind erfahrungsgemäß die beste Wahl für die Bartpflege. Sie sind aufnahmefähig, langlebig, leicht zu reinigen und schaden weder dem Barthaar noch der Haut. Durch ihre Oberflächenstruktur nehmen sie den Talg der Haut gut auf und verteilen ihn im gesamten Barthaar. Dadurch erhält er einen gesunden Glanz und die Feuchtigkeitspflege, die er braucht. Ebenso ist das Wildschweinhaar ein guter Transporteur für Bartpflegeprodukte, insbesondere Bart-Öl, das sich gleichmäßig im Bart verteilen lässt. Schmutzpartikel, abgestorbene Hautzellen und Haare, Schuppen, Staub und Essensreste werden vom Wildschweinhaar aus dem Bart gebürstet und der Bart erhält seine gewünschte Form.

Borsten aus Tampico Fibres werden aus den Fasern (englisch „Fibre“) einer bestimmten Agavenart in Mexiko hergestellt. Tampico ist eine Hafenstadt, von der aus sie in alle Welt verschifft werden. Sie sind zu 100 % pflanzlich und erreichen vergleichbar gute Ergebnisse wie die Wildschweinborsten.

 

Die richtige Größe finden

Bartbürsten gibt es in klein, mittel und groß. Pauschal gilt: je größer die Bartfläche und die Hand, desto größer die Bürste. Am besten nimmst Du verschiedene Bürstengrößen in die Hand und fühlst, wie sie in der Hand liegen.

Für große Vollbärte sollte es eine große Bürste sein, die möglichst viel Fläche abdeckt, für kleine Style-Bärte und Goatees reicht oft eine kleine Bürste. Idealerweise besorgst du Dir zwei verschieden große Bürsten, eine größere für zu Hause und eine kleinere für unterwegs. Für besonderes Bartstyling sind auch Stielbürsten erhältlich, bei denen Deine Hand nicht vor dem Spiegel Deinen Arbeitsbereich verdeckt.

 

Die Borstenlänge

Für einen kräftigen Vollbart gestufte Borsten, für einen dezenten Dreitagebart gleichförmige Borsten.

Wenn Du einen kräftigen Vollbart oder ein Bartstyling mit langen Barthaaren pflegen willst, wählst du eine Bürste mit gestuften, also unterschiedlich langen Borsten. Diese sind so zusammengeknüpft, dass sie alle Barthaare erreichen und nicht nur die oberen. Ein kurzer Bart wird am besten mit einer Bürste mit gleichlangen Borsten gepflegt, weil hier alle Borsten gemeinsam mit an die Haut reichen.


Die Bürstetechnik

Bedenke bitte, dass eine Bartbürste kein Striegel ist. Wenn Du mit kreisenden, kräftigen Bewegungen durch Deinen Bart rührst, sieht er hinterher dementsprechend gerupft aus. Gebürstet wird stets in Wuchsrichtung.

Wenn Du einen Bart hast, wirst Du festgestellt haben, dass dieser nicht stur von oben nach unten wächst, sondern verschiedene Wuchsrichtungen hat. Betrachte Deinen Bart gründlich und bürste ihn immer in Wuchsrichtung, also von der Haarwurzel zur Haarspitze. In der Regel bürstest Du rund um den Mund und vor den Ohren von oben nach unten. An den Wangen und dem Kiefer wird schräg von innen-oben nach außen-unten gebürstet. Das heißt, von der Nasenpartie kommend in Richtung Kiefergelenk und unter dem Kinn bürstest Du von der Mittellinie zur Seite.

So individuell, wie Dein Bart ist, ist allerdings möglicherweise auch seine Wuchsrichtung, daher folge eher Deinem Bart als dieser Anleitung, denn er gibt die Richtung vor. Reinige deine Bürste regelmäßig einmal im Monat unter fließendem Wasser.

Die Wirkung des Bürstens

Dass das Bürsten Deinen Bart reinigt und pflegt, weißt Du inzwischen. Darüber hinaus befreit es die Poren in Deiner Haut von überschüssigem Talg und steigert die Durchblutung. Dies führt zu einem kräftigen, gesunden Bartwuchs und hilft gegen unangenehmen Juckreiz.

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